Test: Novatel Mifi externes UMTS Modem
Auf der Cebit zum ersten mal gesehen und sofort begeistert von dem Konzept konnte ich es kaum abwarten endlich einen Test über das Novatel Mifi UMTS Modem zu schreiben. Das Prinzip ist simpel und der nutzen umso größer dieser Kreditkarten großen Box. Man macht das Gerät an wenn man über UMTS im Internetsurfen will und kann mit unzähligen Geräten über WLAN darauf zugreifen ohne Kabel oder Zusatzprogramme. So können mehrere Leute gleichzeitig über nur eine SIM Karte ihre Emails checken, oder das Netbook zum Artikel schreiben benutzten während man über das Handy twittert. Der Integrierte Akku ist über USB aufladbar und hält einige Stunden aber lest dafür den Test:
Zugegeben in Europa ist es noch schwer erhältlich denn keiner der großen Mobilfunkanbieter hat sich bisher dazu bereit erklärt. Aber Verizon in Amerika bietet es nun seit ca. einem Monat an und hat Engadget frei Hand im Test gelassen den ich für euch übersetzte.
Optik und Installation
Wie ihr in den Vergleichsbildern erkennen könnt ist das Mifi so breit wie ein Iphone aber nur ca. 2/3 so dick und pass somit in jede Hosentasche. Mit nur einer an oder aus Taste vorne, einem USB-Mini an der Seite und dem Akku Deckel hinten ist es überaus einfach zu bedienen. Leider ist die Oberfläche glossy und in diesem Fall mit Verizon gebrandet. Es wiegt nur ca. 100 gramm und benötigt nur ein USB Kabel falls mal der Akku blank läuft.
Die Installation fällt leider beim ersten Mal etwas schwer denn man muss nicht nur die vom Provider Mitgelieferte Software installieren sondern auch das Mifi anschließen und einen Aktivierungscode eingeben damit man mit dem Surfen loslegen kann. Glücklicherweise wird nicht nur Windows sondern auch Mac Software beigelegt wobei Linux Benutzter diesmal den kürzeren ziehen.
Performance
Nachdem registrieren kann man sofort loslegen und den Power Knopf drücken und warten bis er grün leuchtet. Es können bis zu fünf Geräte gleichzeitig über WLAN darauf zugreifen wenn sie den voreingestellten WPA Key wissen. Alle von Routern bekannten Optionen zum verschlüsseln wie wep, wpa, wpa2 und Mac Filter sind einstellbar sowie die Optionen für Port Forwarding oder 802.11 b oder g Netzwerk Benutzung.
Nachdem man den Anschaltknopf gedrückt hatte konnte man innerhalb von 15 Sekunden bereits in den Genuss vom Internet überall erleben. Mit 1,5 bis 1,8 Mbit Download und bis zu 400 kbps upload waren die Amerikaner in Chicago gut bedient wobei in Europa bis zu 7,2 Mbit Download Geschwindigkeit bei einer Person möglich wären.
Die Akkulaufzeit beläuft sich auf ca 4 Stunden bei ständiger Benutzung was genug sein müsste für eine Pressekonferenz oder zum Arbeiten draußen im Garten wo der Wlan Empfang nicht mehr genügt. Zusatzakkus sind leider noch nicht erhältlich aber man kann das kleine Gerät ja jederzeit per USB aufladen wenn sein Netbook in der Nähe hat.
Fazit
Diese schlaue Idee würde ich gerne auch von Europäischen Handy Providern im Angebot sehen. Nicht nur weil das Modem mit 200 Euro noch recht teuer ist und mit einem UMTS Vertrag diese Hürde wegfallen würde sondern weil man nicht mehr ein USB Stick mit SIM Karte mit sich rumtragen müsste von demnur eine Person mit entsprechender Software nutzen ziehen würde. Es vereinfacht das Leben für spätadaptierende UMTS Nutzer die nicht bei ihrem Handy, iPod Touch, oder Netbook daran gedacht haben das sie im Internetsurfen möchten und nun dies mit nur einem Gerät tun können.
Bei Mobilx könnt ihr euch bald eins importieren oder ihr schliest einen Vertrag in Amerika über zwei Jahre mit entweder Verizon oder SPrint ab falls ihr dort seit.











