Die wenigsten von uns werden ein anderes Touchscreen Gerät als das iPhone oder iPod Touch in den Händen gehabt haben, weshalb sich die meisten Tablets an dessen Bedienung orientieren. Das JooJoo Tablet (ehem. Crunchpad) von Fusion Garage wurde wie schon bekannt um einen Monat verschoben, um das Interface noch ein bisschen an zu passen.
Wenn man die ersten Bilder anschaut und die Beschreibung von Engadget liest, klingt es jetzt schon ganz schön viel versprechend. In der Quickbar oben kann man schnell nach Elementen suchen und den Überblick behalten, wie bei der Windows Startleiste. Man hat auf dem Desktop schnellen Zugriff auf seine Apps die nicht aus dem Apple Store kommen, aber laut dem CEO, Chandra Rathakrishnan, auch nicht eigens für das JooJoo programmiert werden müssen.
Man soll sich einfach durch das Web navigieren können. Es gibt zwei verschiedene Arten von On-Screen Tastaturen. Die eine ist zur einhändigen Bedienung uns lässt sich frei platzieren. Die andere Tastatur ist ist größer und zum schnell schreiben und kann auch Multitouch, für eine fehlerfreie Eingabe. Leider gibt es noch keine Fehlererkennung oder Auto-Vervollständigung. Das scrollen geschieht mit zwei Fingern. Bei der Berührung durch nur einen Finger wird die Maus auf dem Bildschirm mit bewegt.
Natürlich kann man auch Videos abspielen und andere reguläre Computer aufgaben erledigen. Das klingt ja alles schön und gut, aber wir wollen es endlich in Aktion sehen bevor der Verkauf Ende März für 499$ los geht. Übrigens wurde die Farbe von schwarz auf champagner geändert. Wenn ihr also ein Vorbesteller seid und es unbedingt in schwarz haben wolltet, wird das Geld bei der Reklamation natürlich zurück erstattet.
Nach dem Cut folgen noch einige Bilder.
Schon auf der CES wurde das Freescale Tablet zum gleichen Preis demonstriert aber jetzt haben wir noch ein paar Betriebssystem Optionen dazu bekommen. Da das 7 Zoll Gerät auf ARM Struktur läuft, ist es ideal geeignet für die Linux basierten Systeme oder Windows Mobile. Natürlich kostet letzteres viel Geld weshalb lieber Android und Chromium OS so angepasst werden dass sie benutzerfreundlich sind.
In der Video Demonstration wird bisher immer noch nur ein resistiver Touchscreen verwendet bzw. Maus und Tastatur da es immer noch nicht das Finale Produkt ist. Freescale wartet noch drauf das einige OEMs aus der Nachbarschaft anbeissen und es vertreiben wollen, aber bisher gab es wohl nur mäßigen Erfolg. Der Preis mit 200$ ist zwar okay, aber ich will zuerst ein fertiges Produkt sehen bevor ich etwas unterschreibe.
via Engadget
Während die Hauptkritik am Apple iPad die Tatsache ist des keine Flash Videos oder Spiele abspielen kann (Apple will ja mit ihrem Store Geld machen) werden wohl die meisten anderen Tablets genau hier einen Vorteil haben.
In einem ausführlichen fünf Minuten Video beweist HP und Adobe wie toll es ist wenn man auf seinem Tablet PC Flash Software benutzten kann. Als Beispiele werden der MTV.com Videostream, Photoshop.com Bildbearbeitung und die Spiele von Nikelodeon gezeigt. Adobe Air Applikation ermöglichen Unmengen von Apps von der New York Times beispielsweise um auch auf Tablets eine angenehme Umgebung zu schaffen.
Ich bin aber mehr an der Hardware vom HP Slate interessiert die wir bisher nur von Außen kennen (sieben und zehn Zoll Multitouchscreens). Im ersten Video wird eine h.264 Hardware Beschleunigung erwähnt die den CPU entlasten soll. Könnte es sich hierbei um einen Broadcomm Chrystal HD Chip handeln? Im laufe des Jahres werden wir es sehen wenn es auf dem Markt erscheinen wird. Nach dem Cut findet ihr eine kurze 30 Sekunden Promo des Tablets mit Windows 7 (Starter?) Software.
Engadget hat von einer angeblich zuverlässigen Quelle erfahren das wir das Microsoft Courier Booklet, von dem wir bisher nur ein Konzept Video gesehen haben, schon im dritten/vierten Quartal diesen Jahres im Laden sehen werden.
Es soll ein Digitales Tagebuch werden bei dem man über Stift- oder Fingereingabe jederzeit Informationen hinzufügen oder verändern kann. Eine Webcam und Kopfhörer Eingang sollen aber auch für den Multimedia Genuss nicht fehlen.
Die Hardware und Software wird auf der Plattform vom Zune HD basieren und somit einen Nvidia Tegra 2 Chipsatz haben der leistungsstark genug ist um 1080P Videos wieder zu geben. Die Größe soll nicht mehr wie ein reguläres 9 x 15 cm Bild sein und ist somit erheblich kleiner wie ich zumindest erwartet habe. In der Dicke soll es keine 2cm haben und gerade einmal 600 Gramm wiegen.
Leider wird nicht über einen Preis oder Akkulaufzeit gesagt, aber das ich mir dieses Weihnachtsgeschäft so ein Gerät zulegen werde ist bombensicher. Nach dem Cut findet ihr noch ein paar neue Bilder und Videos in dem das tolle Konzept von Mircosoft gezeigt wird.
Eigentlich sollte das erste 12,1 Zoll JooJoo Tablet in den Händen der ersten Besteller eintreffen aber aufgrund von Herstellungsschwierigkeiten ist es doch erst am 25. März so weit.
Das 12,1 Zoll kapazative Touchscreen bereitet anscheinend Schwierigkeiten bei der Produktion weshalb natürlich alle die es bis jetzt bestellt haben, den 30$ Tischständer kostenlos mit dazu erhalten werden.
Freut ihr euch auch schon so ende März einen schönen Stapel mit den neuen Tablet zu machen? Für 499$ kann man das Crunchpad Joojoo Tablet noch bestellen und das 1,1 Kg leichte Powergerät mit eigens entwickelter Software genießen. Auf der offiziellen Seite findet ihr natürlich alle Daten und Informationen.
via Engadget
Diese Geräte müssen ja in ganz schön kleinen Stückzahlen hergestellt werden denn während das letzte Haleron iLet Mini noch nicht in einem Video im Internet aufgetaucht ist schon der Nachfolger auf dem Weg. Das Haleron iLet Mini HAL (übersetzt “Fisch” auf ungarisch
) wird ein 7 Zoll Touchscreen mit 800×480 Pixeln haben. 128MB RAM, 2GB integrierter Flashspeicher, Wlan b/g, Kopfhörer und Mikrofon Anschlüsse und natürlich ein SDHC Kartenleser sind Pflicht.
Angeblich soll der “Fisch” gute 16 Stunden ohne Steckdose auskommen und nur 199$ kosten. Wann und wie ihr es bekommt sag ich euch noch sobald wir auch ein echtes Bild zu Verfügung haben und nicht nur so ein Render zeigen können.
via Liliputing
Ich habe mich gerade für den Newsletter von Dynamism angemeldet um genau zu erfahren wann man das Viliv S10 Blade Tablet bestellen kann. Mit einem 10,1 Zoll Multitouch Display und 1366×768 Auflösung, max. 64GB SSD, UMTS, Atom Z550 (2,0Ghz) CPU und bis zu 10 Stunden Laufzeit (7 Stunden Divx Wiedergabe), ist es eins der meist erwarteten Tablet PCs seit der IDF 2009.
Der erwähnte Preis von 699$ wird sich voraussichtlich auf die billigste Version mit 60GB HDD, Atom Z530 (1,6Ghz), Windows XP und ohne UMTS Modem beziehen. Natürlich wird man aber jede erdenkliche Kombination auf Dynamism in den nächsten Tagen vorbestellen können, wenn man dem Tweet hier glauben schenken mag. Wer ganz eifrig ist wird eventuell auch die bereits bekannten Premiumpacket erhalten, wo man Zubehör wie das A/V Kabel (20$), Leder Tasche (50$), Auto Adapter (30$) usw. für Nada bekommt, wenn man zu den ersten glücklichen Kunden zählt.
Chippy zeigt euch das Gerät kurz in einem Video nach dem Cut. Dort kann man die weisse und schwarze Version in Aktion sehen. Schicke Bilder kann ich gleich danach vom schwarzen liefern.
*Update* : Nach dem Cut findet ihr die Komplette Preisliste aller verschiedenen Modell die UMPCPortal für uns raus gesucht hat. Maximal zahl man “nur 1079$”
Nachdem erst vor kurzem ein Video veröffentlicht wurde in dem sich IBM mit dem ersten Thinkpad als Tablet PC Erfinder nennt, hat sich die Firma vorerst dazu entschlossen kein tastaturloses System auf den Markt zu bringen.
Das liegt nicht nur daran das Lenovo wohl ein bisschen feige ist, sonder auch an den umfassenden Umfragen die das Unternehmen in diesem Bereich durchgeführt hat. Es haben nicht nur Business Leute und Power User gesagt das sie ohne die hervorragende Tastatur nicht leben können, sondern auch 14 jährige Gymnasiasten die auch lieber eine richtige physische Eingabe haben.
Das offizielle Statement heist:
“We of course build plastic mock-ups that we show (to customers)…we had a slate form factor. The feedback was that for (our) customers it will not work because of the need to have (a physical) keyboard” Mika Majapuro, senior worldwide product marketing manager, Lenovo
Wenn es nach dem Herren in dem Video nach dem Cut geht, wird es schon in 2-5 Jahren in jedem Haus ein Tablet PC geben. Ich denke mal das das iPad den ersten Schritt gehen wird, wie auch beim iPhone und die Kunden dann langsam folgen.
Ich frage mich manchmal ob die Firmen wirklich denken das man willkürlich im Laden ihr Produkt mitnehmen wird nur weil man gerade im Shopping Laune ist, ohne vorher es mit anderen zu vergleichen.
Bei den meisten Läden kann das zwar der Fall sein, aber vor allem bei Technik ist es nicht schwer ein besseres Gerät zu einem günstigeren Preis zu finden. Das trifft vor allem dann zu wenn ein unbekanntes Unternehmen, ein unbekanntes Tablet mit alten Netbook Daten, Atom N270, 1GB RAM, 160GB Festplatte und Windows 7 Starter zu dem Preis von einem Apple iPad verkaufen wird (499$).
Das iiView Vpad wird aber wohl von niemanden sehnsüchtigst erwartet, auch nicht wenn man sogar eine UMTS Version mit 2GB RAM und 320GB Festplatte für “nur” 699$ erwerben kann. Da muss es sich doch schon fast um eine nicht legitime Firma handeln, oder iiView verkauft das Vpad in Ländern wo es keine Konkurrenten gibt. Im Internet ist es auf jedenfall ab sofort mit 10,2 Zoll Display bestellbar.
iiViewVpad via Engadget
Tablet PCs hin oder her, so lange es keine gute Tastatureingabe auf den Bildschirmen gibt, werden sie noch nicht unsere Desktop und Laptop PCs ablösen. Zwar haben die meisten eine Multitouch Eingabe, aber man fühlt nicht wann man die Taste gedrückt hat und oft werden sie auch in einer falschen Reihenfolge erfasst.
Der französische Display Hersteller Stantum entwickelt schon seit vielen Jahren Displays die nicht nur mehrere Eingaben gleichzeitig erfassen können (bis zu 10!), sondern auch die Druckstärke wahrnehmen. Das ist vor allem dann praktisch wenn man auf einem Tablet malen möchte und nicht immer verschiedene Pinsel auswählen will.
Es gibt diese Displays zwar schon seit 2004 aber erst jetzt ist ein Deal mit zwei Chipherstellern eingegangen worden die es ermöglichen werden auch in Laptops und Tablets die tollen Bildschirme zu verbauen. In dem folgenden Video wird euch das ganze von Laptopmag demonstriert.
via Liliputing
Zwar ist die MWC 2010 seit gestern offiziell beendet worden in Barcelona, aber natürlich gibt es auch im Nachhinein viel zu berichten. Engadget hat einen interessanten Prototypen eines Tablets gefunden das in China unter dem Namen iWonder Ende diesen Jahres erscheinen soll.
Ihr müsst jetzt nicht abschrecken weil es vorerst nur dort ausgeliefert, denn der Hersteller ist Foxconn, der Hersteller eurer iPods, Wiis, Dell und HP Netbooks. Es muss nur auch ein Auftrag aus dem Westen kommen und schon wird das schicke 10,1 Zoll Tablet mit resistiven, bisher noch recht Kontrast armen, Display auch hier vertrieben.
Bisher weis man nur das es Android 1.6, einen Accelerometer und Wlan am Start hat und unter 100$ kosten könnte. Selbst für 200 Euro würde es aber glaub ich auf recht große Nachfrage stoßen wenn noch etwas am Bildschirm und dem komischen Namen gemacht wird.
Sascha ist fleissig bei der Arbeit und ich hoffe ich werde auch einige Tablets, auf meinen zwei Tagen auf der Cebit, begegenen. Freescale hat schon einige Male große Pläne für die Zukunft angekündigt, aber jetzt sehen wir auch endlich mal ein funktionierendes Gerät das vorerst nur für den Chinesischen Markt mal wieder gedacht ist.
Das ProWave Tablet hat einen i.MX515 Prozessor der recht schnell ist aber extrem wenig Strom verbaucht, genauso wie der SGTL5000 integrierte Audio Codec. Leider ist im Video nur ein Prototyp mal wieder zu sehen, aber das Metallgehäuse und gut verarbeitete Display, im etwas komischen Formfaktor, überzeugt auf jeden Fall.
Natürlich gibt es noch keinen Preis aber es scheinen alle nötigen Eingänge vorhanden zu sein und hoffentlich gibt es dieses Jahr noch mehr von Freescale zu sehen. Wenn ich Apple wäre, würde ich mein iPad gut verpacken denn Android, Windows und Google Chrome Tablets werden es ganz schön in die Mangel nehmen.
via Youtube
Viele Tablet Hersteller waren verblüfft als Apple ihr Tablet für nur 499 Dollar statt den erwarteten 999 Dollar vorgestellt hat. Trotzdem ist es nicht unmöglich ihren Preis zu unterbieten und genau das hat HP auch vor.
Auf der CES hat Steve Ballmer persönlich das HP Slate in sieben und zehn Zoll Größe demonstriert. Es wird ein vollwertiges Windows 7 drauf laufen und soll, laut Angaben der WSJ, unter 630 Dollar kosten.
Damit nimmt HP das UMTS Modell des Apple iPads in Angriff und gesellt sich somit zu Asus und Acer die ebenfalls den Preis der Kalifornier unterbieten wollen.
Ich bin schon gespannt ob die Software dann auch wirklich so gut läuft auf den Tablets, dass sie Apple das Wasser reichen können. Wenn nicht werden sich immer hin die Experten über ein paar neue Kunden freuen.
via Gadgetmix
Zwar habe ich noch nie von der Firma OpenPeak gehört, geschweige denn ihre Produkte gesehen, aber auf der Webseite sind schon einige Produkte drauf, wie das OpenTablet 7.
Das Tablet hat, wieder der Name schon verrät, ein 7 Zoll Display, und ist über Wlan, Bluetooth und UMTS mit der Außenwelt verbunden. Es gibt zwar keine Informationen über den Internen Speicher, aber MicroSDs werden bis 32GB Göße aufgenommen.
Intels neuer stromsparender Moorestown Prozessor wird dem 15mm dünnen Gerät zu langer Laufzeit verhelfen. Ein HDMI Ausgang ist ebenso vorhanden wie zwei Kameras, von denen man mit einer sogar HD Bilder erstellen können soll (ich nehme an 2MP).
Am interessantesten ist das Adobe Flash ohne Probleme auf dem kleinen Tablet laufen soll und somit ein großer Vorteil gegenüber manch einem anderen Tablet besteht. Es ist noch kein Preis oder Erscheinungsdatum genannt, aber nach dem Cut gibt es einige hübsche Fotos:
Wie würde die Notebookwelt wohl heute aussehen wenn IBM das erste ThinkPad Notebook nicht mit Tastatur auf den Markt gebracht hätte, sondern als Tablet PC mit Finger und Stifteingabe?
Ich will es mir gar nicht wirklich vorstellen, aber freue mich schon auf ein neues, aufregendes Projekt das Lenovo diesen Monat noch vorstellen will.
Nach dieser Werbeeinlage zum Namen Thinkpad muss es sich ja wohl um einen Slate PC handeln. Ob es revolutionär wird ist abzuwarten, aber darum geht es ja immer im Technikbereich – warten.
Viel Spaß mit dem Interview:
via Engadget