Zwar sind 170 Kunden bei Millionenfach verkauften PCs auf der ganzen Welt nicht viel, aber anscheinend schon genug um für einiges an Aufsehen zu erlangen. Hewlett-Packard hat von genau so vielen Kunden eine Massenklage erhalten eine Rückrufaktion ihrer Notebooks zu starten, aufgrund von Bildschirm- und Hitzeproblemen. Das interessante allerdings ist, dass die Kunden alle aus China stammen (richtig dort werden die Geräte hergestellt), weil sie sich gegenüber dem amerikanischen Kunden diskriminiert fühlen.
Normalerweise melden sich aus dem Reich der Mitte die Käufer nicht so lautstark zu Wort, aber die Asiaten emanzipieren und lernen vom Westen dazu. Es soll um Geräte gehen die seit 2007 verkauft werden. Laut einer Studie von Ende 2009 des SquareTrade Versicherers, aus der USA, baut HP die unzuverlässigsten Laptops aller großen Hersteller.
Ich bin da ganz anderer Meinung. Schaut euch mal die Produkte von HP ganz genau an und ihr werdet erkennen, das neben Lenovo und Dell, der Druckerhersteller qualitativ durchaus hochwertige Ware verkauft, zumindest von außen gesehen.
Ob die Klage erfolgreich sein wird ist noch unklar. Das Problem könnte aber an defekten Grafikkarten von Nvidia liegen, wodurch der Weltweit größte PC Hersteller wohl aus dem Schneider wäre, vorerst.
via Welt
Die wenigsten von uns werden ein anderes Touchscreen Gerät als das iPhone oder iPod Touch in den Händen gehabt haben, weshalb sich die meisten Tablets an dessen Bedienung orientieren. Das JooJoo Tablet (ehem. Crunchpad) von Fusion Garage wurde wie schon bekannt um einen Monat verschoben, um das Interface noch ein bisschen an zu passen.
Wenn man die ersten Bilder anschaut und die Beschreibung von Engadget liest, klingt es jetzt schon ganz schön viel versprechend. In der Quickbar oben kann man schnell nach Elementen suchen und den Überblick behalten, wie bei der Windows Startleiste. Man hat auf dem Desktop schnellen Zugriff auf seine Apps die nicht aus dem Apple Store kommen, aber laut dem CEO, Chandra Rathakrishnan, auch nicht eigens für das JooJoo programmiert werden müssen.
Man soll sich einfach durch das Web navigieren können. Es gibt zwei verschiedene Arten von On-Screen Tastaturen. Die eine ist zur einhändigen Bedienung uns lässt sich frei platzieren. Die andere Tastatur ist ist größer und zum schnell schreiben und kann auch Multitouch, für eine fehlerfreie Eingabe. Leider gibt es noch keine Fehlererkennung oder Auto-Vervollständigung. Das scrollen geschieht mit zwei Fingern. Bei der Berührung durch nur einen Finger wird die Maus auf dem Bildschirm mit bewegt.
Natürlich kann man auch Videos abspielen und andere reguläre Computer aufgaben erledigen. Das klingt ja alles schön und gut, aber wir wollen es endlich in Aktion sehen bevor der Verkauf Ende März für 499$ los geht. Übrigens wurde die Farbe von schwarz auf champagner geändert. Wenn ihr also ein Vorbesteller seid und es unbedingt in schwarz haben wolltet, wird das Geld bei der Reklamation natürlich zurück erstattet.
Nach dem Cut folgen noch einige Bilder.
OCZ möchte den SSD Markt ein bisschen aufmischen und steigt ab sofort auch in das Billigsegment mit ein. Zwar wird die Geschwindigkeit der Platten etwas drunter leiden, aber trotzdem sind sie noch bei weitem schneller als herkömmliche Platten.
Mit einem Preis von unter 100$ wir die OCZ Onyx SSD mit 32GB Speicher nicht die erste im Ring sein. Über 10 Firmen haben schon für einen ähnlichen Preis Flash Speicher auf dem Markt, unter anderem auch OCZ selbst mit der Vertex (230 MB/sek. lesen – 135MB/sek. schreiben), aber vielleicht könnte es sich um einen Preis zwischen 50 und 80 Euro handeln.
Die Onyx Platte soll mit 64MB Cache, 125MB /sek. Schreib- und 70MB / sek. Lesegeschwindikeit für unter 100$ für die 32GB Version in einigen Wochen verfügbar sein. Wer nicht so lange warten will kann auf die schnellere (und günstigere für 90 Euro) Patriot PS100 ausweichen so lange genug vorhanden sind.
Ich hoffe das es im Sommer schon solche Preise geben wird wie für mich im Taiwan letztes Jahr. Eine 32GB Boot SSD von Patriot für 48 Euro ist schon nicht schlecht und wäre dieses Jahr vielleicht auch einen Trip wert.
via Engadget
Immer wieder werde ich gefragt welchen Arbeitsspeicher man für sein Netbook her nehmen soll wenn man auf 2GB aufrüsten will. Ich helfe euch jedes mal gerne, aber ihr solltet euch trotzdem vorher fragen ob es sich überhaupt lohnt für 40 Euro ein Upgrade vor zu nehmen.
Ich nenne fünf Gründe wieso es sich lohnt das Geld zu investieren und gebe euch natürlich eine kleine Auswahl an Einkaufsmöglichkeiten.
Natürlich gibt es auch Nachteile wie den Proportional zum Netbook hohen Aufpreis und den eventuellen Verlust der Garantie.
Den derzeit günstigsten und definitiv kompatiblen Arbeitsspeicher gibt es von Kingston und Corsair. Ihr könnt auch zu 800Mhz greifen da dieser meist automatisch auf 667Mhz runter getaktet wird beim einbauen.
Corsair PC2-5300 2 GB (667 MHz, SO-DIMM) DDR2-SDRAM – etwas schneller als Kingston
Kingston 2GB DDR2 PC2-5300 CL5 (667 MHz, SO-DIMM) – etwas günstiger
Eine Liste aller meiner Hilfe Videos zum aufrüsten von Netbooks findet ihr nach dem Cut.
Bereits auf der CES im Januar haben wir den kommenden Trend der Tablets gesehen und auf der Cebit war es nicht anders. Ich habe die meisten Touchscreens zwar auf deutschen Messe ignoriert, weil ich dieses Jahr noch nicht glaube das sie erfolgreich sein werden, aber spätestens wenn sich die Menschen an die Idee, durch den Erfolg vom iPad, gewöhnen werden ein Tablet zu benutzten, ist der ein Markterfolg sicher.
Der ODM Manager von ARM, Roy Chen, sagt das noch in der ersten Hälfte von 2010 über 50 verschiedene Tablet PCs mit hauseigenen Chips erscheinen werden. Noch viel mehr sollen es im dritten Quartal werden was nicht unbedingt mit dem Release von dem Google Chrome OS zusammen hängt.
Von 5 bis 15 Zoll wird es alle möglichen Größen und Formen geben. Wie die Preise aussehen werden ist noch unklar aber das das HP Slate mit Windows 7 vorinstalliert nicht zu dem 50 Tablets gehört ist sicher.
via Engadget
Gerade heute bin ich dem Zotac Mag ND-HD01 Nettop im Conrad über den Weg gelaufen das noch mit einem Nvidia ION und Atom 330 ausgestattet ist. Auf der CeBit aber war natürlich schon der Nachfolger ausgestellt der nicht 240 Euro sondern nur 209$ kosten soll.
Das liegt leider nicht daran das die Einzelteile mittlerweile weniger kosten, sondern ist kein Arbeitsspeicher oder Festplatte (und somit Betriebssystem) eingebaut. Dafür muss man sich nicht nur mit 160GB Platz und 1GB RAM zufrieden geben und kann gleich zu mehr greifen.
Am Ende wird die neue Zotac ZBox mit ION2 und Atom D510 zwar schneller sein, aber dank des integrierten Lüfters auch lauter und den im Einzelhandel nicht ganz so günstigen nötigen Teilen auch noch teurer.
Hier ist mein Hands On aus dem Conrad. Auf der Cebit war es leider im Glas Kasten weshalb ich da nur Bilder nach dem Cut zeigen kann. Wer Interesse am alten kann es auch auf Amazon für 250 Euro erwerben ohne etwas nachrüsten zu müssen.
Wir haben das HP Mini 311 schon auf bis zu 2,0Ghz übertaktet gesehen und sind immer noch begeistert von der guten Verarbeitung und dem leistungsfähigen Nvidia ION Chip. Was aber wenn man mal ganz in ruhe nur eine Präsentation vorbereiten will oder ein paar Emails abtippt und der Lüfter das ganze Zimmer beheizt?
Das Problem haben viele Netbooks, weshalb es zu jedem Gerät eine Lüfter Steuerung mit dazu geben sollte. Das HP Pavilion DM1 hat im BIOS z.B. die Optionen das man den Kühler an, aus oder auf idle stellen kann.
Dank des Notebook Hardware Control 2.0 kann man beim Mini 311 jetzt Silent, Low, Mid oder Smart als Option auswählen um Ruhe im Büro zu schaffen. Leider ist die Installation nicht die aller leichteste weshalb ihr mal im HPMiniForum vorbei schauen solltet. Wenn es auch mit anderen Netbooks funktioniert, könnt ihr das gerne in die Kommentare rein schreiben und ich erstelle eine kleine Liste nach dem Cut.
via Netbooked
Schade das das Medion Akoya E1222 ein spiegelndes Display hat da man wirklich viel, auch bei minimaler Hintergrundbeleuchtung, auf dem Bildschirm im freien ablesen kann. Natürlich sind die Farben schöner und es lässt sich leichter sauber machen als eine matte Oberfläche, aber für mich sollen Netbooks Mobil und überall einsetzbar sein.
Überzeugt euch selbst in meinem kurzen Video wie gut ihr euer Aldi Netbook im Freien einsetzten könnt. Ich bleibe beim matten MSI U100 Bildschirm mit dem bisher besten Bildschirm hierfür.
Zuerst dachte ich mir das das CMAG Mini 1210 ein Hammer Gerät sein muss. Beim genauen Hinsehen des Amazon Angebots kam es mir allerdings irgendwo her bekannt vor. Ich habe schnell bei nDevil nachgesucht über was für Apple Macbook Klon Geräte ich schon mal geschrieben hatte. Tatsächlich ist das CMAG Netbook mit einem Preis von 599 Euro nichts anderes als dieser Klon aus China, der für 249 $ an den Kunden gebracht wird.
CMAG verdient also ca. 400 Euro mit diesem billig Gerät, dass jeder liegen lassen würde wenn er es einmal in der Hand behabt hätte. Das billige Plastik, der schlechte Bildschirm und die kurze Akkulaufzeit sind ein echtes “No Go”, also kauft es auf keinen Fall, zumindest nicht zu diesem Preis.
Wenn ihr unbedingt ein 12,1 Zoll Netbook braucht, nehmt lieber ein etwas dickeres von Samsung, Lenovo oder Asus für nur 400 Euro.
Wie wir es schon von den Dell Netbooks kennen, wird es auch beim Dell Mini 5 eine Farboptionen geben von denen wir auswählen dürfen. Auf dem ersten Flyer werden endlich auch ein paar technische Daten offiziell von die wir bis jetzt nur angenommen hatten. Der 5 Zoll Bildschirm mit 800×480 Auflösung, kapazitiver Touchscreen, 30 Pin Docking Verbindung, 5MP Autofokus Kamera und eine Front VGA Kamera sind jetzt auf jeden Fall sicher.
Nach dem Cut könnt ihr im nächsten Flyer noch sehen das zumindest in Amerika auch eine Partnerschaft mit Amazon.com eingegangen worden ist um euch digitalen Content auf das Dell Streak zu liefern. Der Amazon Kindl Reader, MP3s und auch Video Streaming werden in den Vereinigten Staaten verfügbar sein.
Jetzt fehlt nur noch ein Preis und das es in meiner Hosentasche landet und alle sind glücklich.
Schon auf der CES wurde das Freescale Tablet zum gleichen Preis demonstriert aber jetzt haben wir noch ein paar Betriebssystem Optionen dazu bekommen. Da das 7 Zoll Gerät auf ARM Struktur läuft, ist es ideal geeignet für die Linux basierten Systeme oder Windows Mobile. Natürlich kostet letzteres viel Geld weshalb lieber Android und Chromium OS so angepasst werden dass sie benutzerfreundlich sind.
In der Video Demonstration wird bisher immer noch nur ein resistiver Touchscreen verwendet bzw. Maus und Tastatur da es immer noch nicht das Finale Produkt ist. Freescale wartet noch drauf das einige OEMs aus der Nachbarschaft anbeissen und es vertreiben wollen, aber bisher gab es wohl nur mäßigen Erfolg. Der Preis mit 200$ ist zwar okay, aber ich will zuerst ein fertiges Produkt sehen bevor ich etwas unterschreibe.
via Engadget
In Japan gibt es gerade eine Messe wo verschiedenen Brennstoffzellen Akku Technologien vorgestellt werden und das ist auch gut so, weil sich in dem Bereich in den letzten 20 Jahren nicht viel geändert hat.
Das bisher dünnste Netbook auf der Welt und leider auch teuerste, wurde auch auf der FC Expo 2010 gesichtet mit einer Daumen großen Batterie. Laut Peter soll die kleine Brennstoffzelle das Vaio X bis zu drei Stunden mit Strom versorgen können.
Die “FC-Cube Dual” Box soll im Juli für ca. 23$ auf den Markt kommen und natürlich auch zum antreiben von anderen Geräten verwendet werden können. Ich kann mir noch keinen Kauf vorstellen aber gut zu wissen das neue Akku Technologien langsam marktreif werden.
Wie ihr mich ja bereits vielleicht kennt, zerlege ich die Netbooks ganz gerne komplett wenn es noch niemand anderes gemacht hat um meine Neugier zu befriedigen. Nicht immer ist es aber ganz so einfach wie im schraubenlosen System vom HP Mini 210 das man in 15 Sekunden von Innen betrachten kann.
Beim Aldi Medion Akoya E1222 Netbook muss man satte 15 Schrauben unter der Tastatur entfernen um den Arbeitsspeicher, die Festplatte oder den WLan/Bluetooth Chip upgraden zu können. Um weiter basteln zu können muss man sogar noch weitere 6 an der Unterseite versteckte Übeltäter entfernen und mit etwas Gewalt die Gehäuse Oberseite abmachen.
Leider konnte ich am Ende des Videos nicht genau aussprechen was ich sagen wollte, da der Akku alle gegangen ist, aber lest einfach nach dem Cut weiter was meine Meinung zu der Innenarchitektur des E1222 ist und wieso so viele Schrauben auch ein Vorteil sein können.
Wenn ihr plant auf 2GB Arbeitsspeicher aufzurüsten könnt ihr entweder zu Corsair oder Kingston greifen. Beide kosten ca. 40 Euro und sind 100% Kompatibel mit allen erhältlichen Netbooks.
Der Intel Atom D510 mit zwei Kernen und 1,66 Ghz ist zwar zeitgleich mit dem Atom N450 auf den Markt gekommen, aber hat bei weitem nicht so viel aufsehen verursacht bei den Nettops. Das liegt nicht zuletzt daran das sich nicht viel gegenüber dem Atom 330 geändert hat was die Leistung angeht und vorherige Geräte auch schon recht wenig Strom gebraucht haben.
Für etwas mehr Aufruhr könnte der Atom N500 von Intel auf dem Markt sorgen, da Netbooks mit einem Dual Core CPU endlich ein bisschen mehr Power hätten und vielleicht auch für mehr als nur Internet surfen und Chatten eingesetzt zu werden könnten.
Die breite Masse will aber denke ich eher noch mehr Akkulaufzeit für einen noch kleineren Preis und bessere Verarbeitung also geht hier Intel nicht unbedingt den richtigen Schritt. Business User die gerne etwas leistungshungrigere Applikationen benutzten wollen, können ja jetzt auch schon auf die Intel Core 2 Duo Serie mit ULV CPUs zugreifen.
via Engadget
Wer meinen Twitter Feed mit liest wird mitbekommen haben das ich seit Samstag ständig auf der Suche nach einem Aldi bin der noch ein Medion Akoya E1222 auf Lager hat damit ich es testen kann. Heute bin ich beim kauf einer 500GB 2,5 Zoll Festplatte für meinen Dad am Hauptbahnhof fündig geworden.
Wie gewohnt wird das Netbook nicht ausgepackt und ein bisschen von außen betrachtet, sondern besonders bei diesen schrauben losen Geräten muss ich euch zeigen wie man ohne großen Aufwand dem RAM austauschen kann. Aber bevor es so weit kommt ist hier mein Unboxing Video von dem Akoya E1222. Mir gefällt besonders das dünne und elegante Gehäuse. Wäre das Display matt würde ich sofort meine Kaufempfehlung abgeben, aber so muss ich zuerst morgen auf die Mittagssonne wieder warten um einen ersten Eindruck über den spiegelnden Bildschirm abgeben zu können.
Nach dem Cut gibt es bald auch die Englische Version. Wenn ihr es nach meinem Test mir abkaufen wollt, wisst ihr ja wo ihr mich kontaktieren könnt.