Lenovo ThinkPad X121e mit AMD E-350 APU im Lesertest

Alles begann mit der Suche nach einem kleinen mobilen Rechner. Netbooks sind meiner Meinung nach derzeit einfach überteuert und haben meist nur Glossy Oberflächen. Ein absolutes NoGo für mich. Das die Produktmanager und Marketingfuzzis es immer noch nicht geschnallt haben, dass solche Oberflächen absolut ungeeignet für Notebooks sind…Aber genug davon, ich kaufe solche Produkte einfach nicht und fertig. Aber sucht mal ein Netbook/Subnotebook mit Akkulaufzeit von >6h wo alles matt gehalten ist. Genau, sehr schwer zu finden.

Da ich schon lange Fan von Lenovo bin und sämtliche Notebooks die ich je von der Firma gekauft habe, noch immer ihren Dienst anstandslos verrichten, stand relativ schnell fest, dass es ein Lenovo werden sollte. Das S100 (Netbook) von Lenovo hat es leider nicht nach Deutschland geschafft. Also musste ich nach einem anderen Gerät Ausschau halten. Und
siehe da, Lenovo stellte das X220 vor. Tolles Gerät mit super Ausstattung. Als Student hätte ich es ab 690€ bekommen können. Allerdings haben mich die Lüfterprobleme und die Intel Prozessoren und deren CPU Zirpen davon abgehalten eines zu bestellen.

Kurz bevor ich mir trotzdem das Lenovo X220 bestellen wollte, erfuhr ich vom X121e. Ich muss dazu sagen, dass ich die Rechenleistung vom X220 mit i3,i5,i7 gar nicht benötige, da ich lediglich ein Subnotebook für die Uni (surfen, Präsentationen etc.) gesucht habe. Für das Arbeiten benutze ich ein SL510 mit Intel T4500 CPU und 4GB RAM. Jetzt habe ich kurz nachgerechnet und bin zu der Entscheidung gekommen ein X121e mit E-350 zu kaufen und mein SL510 gegen ein T520 auszutauschen. Bingo.

Ergo, das Lenovo ThinkPad X121e mit AMD E-350 bei Cyberport bestellt und am 02.08.2011 geliefert bekommen.  Bezahlt habe ich 391€ mit 8GB RAM und Nachnahmeversand.

Erster Eindruck nach dem Auspacken

Immer wieder schön auf ein neues Notebook zu warten. Dank Semesterferien und Urlaub konnte ich auf den DHL Mann warten. 13:30Uhr konnte ich schließlich das Gerät in Empfang nehmen. Außer Netzteil, Akku Handbüchern und halt dem X121e befindet sich nichts in der Verpackung.

Ausgepackt… Erster Eindruck, beeindruckend! Die Haptik ist einfach nur fantastisch. Auch die Größe im zugeklappten Zustand ist optisch einfach nur nahe an der Perfektion. Die Softtouch Oberfläche auf dem Deckel lässt das Gerät absolut hochwertig wirken. Kein knarzen ist dem Gerät im geschlossenen Zustand zu entlocken. Lediglich der Deckel liegt an der rechten sowie der linken Seite nicht auf dem Unterteil (Handballenauflage) auf. Durch leichten Druck auf die Ecken kann man so das schmatzen der Gummifüße provozieren. Es ist allerdings so minimal vorhanden, dass es wahrscheinlich nur mit aufgefallen ist. Die Scharniere machen beim öffnen einen sehr robusten Eindruck und halten das Display ohne Spiel in jeder Stellung. Zwar nicht so hochwertig und geschmeidig wie bei den „großen“ Lenovos mit Edelstahlscharnieren, allerdings mit einem deutlichen Qualitätsvorsprung zu einem Acer oder den anderen Konsorten. Lenovo gehört einfach mit zu den Besten. Der Displaydeckel lässt nur sehr schwer verwinden. Drückt man neben dem Display auf den Rand, so kann selbst bei starkem Druck kein invertieren generieren. Der Deckel macht insgesamt einen sehr hochwertigen Eindruck. Diesen hochwertigen Eindruck kann die Base Unit leider nicht vermitteln. Das ist allerdings auch der einzige Qualitätsmangel. Die Tastatur sowie den Palm-Rest lässt sich keinen Millimeter eindrucken. Kein knarzen, nichts. Insgesamt einfach ein rundes Paket und wird selbst Kritiker überzeugen.

Windows 7 Pro 64Bit Installation

Dank meines Studiums bekomme ich einige Windows-Lizenzen zur Verfügung gestellt. Die Installation von Windows 7 64Bit mit Servicepack 1 verlief ohne Probleme und sehr schnell mit Hilfe eines Xbox HD Laufwerks, dass ich damals für 10€ bei Amazon geschossen hatte. Ein paar Tage zuvor habe ich sämtliche Treiber von der Lenovo Homepage  heruntergeladen und anschließend nacheinander installiert. Anschließend noch all die Software installiert die man sonst noch braucht. Fertig. Keine Auffälligkeiten.

Eingabegeräte

Die Tastatur macht einen hervorragenden Eindruck und ich behaupte, dass es die beste Tastatur ist mit der ich je
gearbeitet habe. Ich verschreibe mich deutlich weniger als mit der Tastatur meines SL510 und das will was heißen.
Die Lautstärke ist absolut in Ordnung. Die Leertaste klappert ausnahmsweise mal nicht. Der Trackpoint funktioniert wie er soll. Die linke Maustaste des Trackpoints ist irgendwie straffer als die rechte, was mir persönlich sehr gut gefällt, allerdings auch eine Serienstreuung darstellen sollte. Das Touchpad gefällt mir nicht so gut. Aufgrund der integrierten Maustasten kommt es hin und wieder zu Fehlbedienungen. Markieren von Texten klappt nicht problemlos. Das kann eine Einstellungssache sein… Insgesamt vermisse ich die einzelnen Maustasten die bei Lenovo stets fantastisch waren. Auch das antippen eines Links ohne das Nutzen der Maustaste, also einfach nur antippen der Oberfläche, macht Probleme. Jedes mal „verspringt“ der Mauszeiger minimal. Fazit, es muss ja noch was zu verbessern geben. Ein perfektes Gerät gibt es einfach nicht. Allerdings kann man damit arbeiten und der Trackpoint funktioniert einwandfrei. Zudem lässt sich ja auch eine Bluetooth Maus installieren.

Ein Bug ist mir auch bereits aufgefallen für den es derzeit anscheinend noch keine Lösung gibt (Stand 05.08.2011). Startet man das X121e nach dem Ruhezustand, funktioniert die Doppelbelegung der F-Tasten (Helligkeit etc.) ohne drücken der FN-Taste. Nervt bei Excel doch sehr. Dickes Treiberproblem das Lenovo bekanntlich aber schnell beseitigen wird!

Bildschirm

Keine Pixelfehler!!! Das wird jedes Mal bei einem neuen Laptop von mir penibel überprüft. Jedoch scheint die Fertigung der Panels in den letzten Jahren so gut geworden zu sein, dass ich bei der Suche immer weniger Erfolg habe. Gut so! Die Oberfläche ist zwar matt, jedoch irgendwie glatter als die vom SL510. Schwer zu erklären.
Die Helligkeit ist gut.

Office

Arbeiten im Schatten funktionierte ermüdungsfrei. Sonnenschein fehlt ein wenig die Helligkeit, geht aber für kurze Zeit
in Ordnung. Abends auf der Couch sollte die Helligkeit 10/15 absolut ausreichend sein. Das Panel ist gleichmäßig ausgeleuchtet und hat keine besonderen Auffälligkeiten. Die Farben sind natürlich und weiß (LED sei dank) hat keinen Gelbstich. Die Auflösung ist mit 1366×768 für mich als Brillenträger angenehm. Viel höher sollte sie allerdings nicht sein. Auf jeden Fall besser als die 1024×600 der Netbooks.

Im direkten Gehäuse: Größe und Gewicht

Für die Uni brauche ich etwas mobiles und tragbares. Das x121e ist klein und mobil aber irgendwie schwer. Die nachgewogenen 1558g auf ein so kleines Gehäuse machen das Gerät einfach ganz schön „fett“. Zwar wiegt der Akku allein schon 321g aber ein Gesamtgewicht von 1200g wäre schon toll gewesen. Immer noch ok, aber hier liegt der Vorteil eindeutig bei einem Netbook. Das Gerät sieht in geschlossenem Zustand einfach nur sexy aus. Geöffnet nervt der große
Rahmen rum um das Display zwar ein wenig, allerdings muss man irgendeine Kröte schlucken. Ich persönlich nehme den größeren Rahmen in Kauf und verzichte liebend gerne für die Akkurolle wie beim X120 etc..
Beim bestücken mit dem zusätzlich beiliegendem Ram-Riegel konnte ich feststellen, dass die Wartungsklappe komplett aus Metall gefertigt ist. Hey, für solche Kleinigkeiten gebe ich gerne mehr Geld aus. So etwas wird von Lenovo allerdings nicht beworben. Hallo Marketingfuzzis?

Akku

Akkulaufzeit war mir diesmal sehr wichtig. Wenn ich meinen Einsatzzweck näher betrachte, stellt sich schnell heraus, dass ich 6h+ für Officearbeiten benötige. Ich habe keine Lust das Netzteil mit in die Uni zu schleppen. Bei dem Akku handelt es sich um einen 6-Zeller bestückt mit Zellen von Sanyo. Die vorgesehene Kapazität sollte 62,16Wh betragen, tatsächlich sind 64,18Wh vorhanden. Danke Lenovo! Auch hier stimmt wieder die Qualität. So viel kann ich an der Stelle auch nicht zur Akkulaufzeit sagen. Ich habe ihn ja erst seit einem Tag. Diesen Test verfasste ich im Akkubetrieb. Bei einer Helligkeit von 10/15 und reiner Surf- und Office -Tätigkeit zeigte er mir 7h Restlaufzeit an. Das finde ich einen guten Wert, auch wenn ein Intel Pendant wohl länger durchhalten würde. Ergänzung zum Akku nach 3 Tagen. Beim Film gucken und voller Helligkeit knackt er die 5h. Office sind so ca. 7h bei 2/3 Helligkeit drin. Surfen sollten bei mittlerer Helligkeit auch so zwischen 5-6h sein. Die Ladezeit während der Nutzung (surfen, Office) beträgt ca. 3h.

Geräuschkulisse

Mein Lieblingsthema. Für mich muss ein Computer immer „silent“ sein. Das gilt für Desktop-Rechner als auch für Laptops und Netbooks. Durch das Lenovo S10-3 bin ich angesichts der Betriebslautstärke sehr verwöhnt gewesen, da dieser 90% der Zeit passiv gekühlt lief. Wie bei allen AMD Mobil-Prozessor habe ich mir schon vorab keine großen Hoffnungen gemacht, ein extrem leises Gerät zu bekommen. Aber, ich wurde eines besseren belehrt. Neben den Alu Kühlrippen, scheint wohl auch ein sehr leiser Lüfter verbaut worden zu sein. Der Lüfter läuft zwar beim Netzbetrieb und während des surfens ständig mit, ist dabei aber so angenehm leise, dass er selbst mich als Silent-Fan überzeugen kann. An dieser Stelle sei angemerkt, der Lüfter des SL510 ist um einiges lauter. Beim Schreiben dieses Tests (Akkubetrieb) lief der Lüfter auch relativ häufig. Ich bin zwar der Meinung, dass er nicht so häufig laufen müsste, aber Lenovo schafft es ja eh immer erst mit einem Bios-Update den Lüfter perfekt einzustellen. Ich kann auch kein pulsen des Lüfters feststellen und bisher lief er lediglich auf kleinster Stufe. Die Luft, speziell im Akkubetrieb, bleibt jedoch relativ kühl. Software zum drosseln werde ich nicht einsetzen, da ich es für nicht nötig erachte.
Besonders herauszuheben ist an dieser Stelle, dass das Gehäuse absolut kühl bleibt. Warme Handballenauflagen sind nicht zu befürchten. Angesichts der Gehäusehöhe ist ein noch leiseres Kühlsystem vermutlich nicht realisierbar. Das CPU whining, piesen, fiepen oder wie immer man das auch nennen mag, ist minimalst vorhanden. Das ist übriges auch ein Grund, warum ich die meisten Intel Prozessoren meide. Denn die haben das Phänomen weitaus ausgeprägter, als beim AMD E-350. Also lasst euch gesagt sein, als Kenner des Problems werden nur Leute ein Problem damit haben, die
regelmäßig mit einer Gesichtshälfte auf der Tastatur ihres x121e schlafen. Ich konnte das piepsen nur in einem Abstand von ca. 5cm feststellen. Steht der x121e auf dem Tisch war kein Geräusch wahrnehmbar. Es ist somit meiner Meinung nach kein Grund das Lenovo nicht zu kaufen.

Festplatte

Die Seagate Momentus Thin 320GB 7200rpm, SATA II (ST320LT023/ST320LT007) erzeugt mit ihren 7200rpm ein hörbares Grundrauschen im Vergleich zu einer 5400er Platte. Insgesamt empfinde ich das rauschen aber nicht als störend. Die Zugriffsgeräusche sind absolut dezent. Mein SL510 knattert um einiges mehr. Jedoch erzeugt die Drehung ein leichtes Pfeifen das, je nach Winkel zum X121e, herauszuhören ist.

Prozessor APU (Accelerated Processing Unit)

Ich habe schon seit längerer Zeit keinen AMD Prozessor mehr regelmäßig genutzt. Gerade im Notebook Bereich ist Intel, oder soll ich besser sagen, war Intel bisher immer die einzige Wahl für mich. Die Performance ist mit dem E-350 und 2×1,5Ghz für Office und Internet ausreichend, auch wenn er beim surfen (Seiten neu laden) teils zu 2/3 ausgelastet, was sich negativ auf die Laufzeit auswirken sollte. Sind die Internetseiten fertig geladen, sinkt die Auslastung auf unter 20% bei 800Mhz. Auch wenn die E-350 CPU vielleicht nicht so sparsam wie ein Intel ist, so ist der AMD jedoch eindeutig der Preis-Leistungssieger. Allerdings halte ich den Core i3-2357M auch für eine gute Wahl. Zwar habe ich ihn noch nicht getestet, will das aber mit einem direkten Vergleich nachholen. Bei der Arbeitsgeschwindigkeit für Office und Internet wird ein Standard User keinen Unterschied zu einem Desktop System feststellen. Beim Benchmark-Test mit Everest Ultimate 5.5.21 bekommen die E-350/K625 CPUs folgende Werte: WICHTIG: Everest ist nicht für den E-350 optimiert, deshalb sind die Werte mit Vorsicht zu genießen!!!
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CPU Queen Test E-350 4899Punkte, K625 5503 Punkte
PhotoWorxx E-350 4234 Punkte, K625 6960 Punkte
CPU Zlib E-350 15396 KB/s, K625 19.883 KB/s
Bei 3dMark 2006 erhält die CPU 1008 Punkte (E-350), 1176 Punkte (K625).

RAM

Standardmäßig waren bei dem von mir gekauften x121e 4GB DDR3-1333 RAM installiert. Eigentlich total ausreichen, allerding bekommt man derzeit für schlappe 20€ 4GB RAM dazu. Deshalb habe ich nun 8GB RAM installiert. Eigentlich zu viel, weil der Flaschenhals eindeutig bei der CPU liegt. Aber was man hat…

Grafikleistung

Neben der CPU wird die GPU immer wichtiger. Mit der E-350 hat AMD eine gute APU gebaut. Mit der Radeon HD 6310 kann man eigentlich alles machen, was man als Multimedia Konsument so erwartet. Full-HD Videos können ruckelfrei (getestet mit dem VLC Player 1.1.5) abgespielt werden. An einem Full-HD Fernseher konnte ich ihn bisher noch nicht testen, sollte aber auch ohne Probleme funktionieren. Dementsprechend steht einem gemütlichen Videoabend nichts entgegen. 720p Videos bei Youtube (also Flash) laufen absolut flüssig. Full HD Youtube Videos werden von mir nicht getestet, weil das totaler Schwachsinn ist. Oder guckt ihr euch Flash Videos über HDMI auf euerm 50“er an? Ne! 3DMark 2006 wurde mit einer Auflösung von 1280×768 und 4GB RAM ausgeführt. Das Ergebnis mit 2224 Punkten bescheinigt der
verwendeten Hardware durchaus Spielambitionen.

Lautsprecher, Mikro und Webcam

Beim Sound darf man von heutigen mobilen Computern bis auf wenige Ausnahmen nicht viel erwarten. Das gilt auch für das x121e. Absoluter Durchschnitt. Laut genug. Bass? Fehlanzeige! Was soll man dazu noch mehr sagen? Hier könnten alle Hersteller noch EINIGES verbessern und sich somit von der Masse abgeben. Ich glaube im Marketing nennt man das USP. Hallo Marketingfuzzis!!! Aber Lenovo hat das wohl noch nicht erkannt. Webcam habe ich noch nicht testen können.

Netbook vs. X121e

Viele stellen sich bestimmt die Frage, ob sie ein Netbook kaufen sollen oder doch lieber ein Subnotebook. Die Frage muss sich jeder selber stellen. Ich kann hier nur meine Gründe kurz erläutern. Ich war schon immer ein Fan von mobilen Computern. Mein erstes Subnotebook was ein gebrauchtes 12“ Toshiba Subnotebook mit 166Mhz und 32MB RAM für 1000D-Mark. Jedoch waren neue Subnotebooks seinerzeit dermaßen teuer, dass ich sie mir als Schüler nie leisten konnte. Deshalb habe ich mich riesig über den Asus EEE gefreut. Seit dieser Zeit wurden Mini-Notebooks endlich so „billig“, dass ich auch ohne schlechtes Gewissen zuschlagen konnte. Mein Preislimit für Netbooks liegt bei unter 300€. Denn darüber bekomme ich im Jahr 2011 mittlerweile so gute Substitiutionsgüter, wie zum Beispiel das ThinkPad x121e.

Nach einigen Tagen mit dem Gerät kann ich sagen, dass ich die Entscheidung nicht bereut habe. Klar, ein paar Gramm mehr mit sich rumschleppen will ja jeder vermeiden. Aber 1,558kg für ein 11,6“ Subnotebook ist zwar relativ schwer aber noch erträglich. Im Vergleich zum Netbook ist die Leistung im Bereich Multimedia einfach überzeugend. Sämtliche Arbeiten laufen flüssig.

Fazit

Lenovo hat es geschafft einen Netbook-Konkurrenten auf den Markt zu bringen, der nicht durchweg aus Klavierlack besteht. Glückwunsch. Das war doch gar nicht so schwer oder!? Für 389€ (ohne Betriebssystem) ist es zwar nicht so günstig, bietet aber das beste Gesamtpaket. Metall-Service Deckel, Treiber Support, Lenovo Softwaretools etc. Vor allem hat es Lenovo geschafft, endlich eine Akkulaufzeit mit AMD-Prozessor von mehr als 6h im Officebetrieb zu ermöglichen. Die Tastatur ist ein Traum. Die Verarbeitung ist, bis auf die leicht zu verwindende Base-Unit, überdurchschnittlich. Für meinen Einsatzzweck Uni, Office, surfen und gelegentlich einen Film, ist das Lenovo X121e absolut perfekt. Ein X220 wäre bestimmt noch besser gewesen, das eingesparte Geld wird nun aber in einen T520 vom „Lenovo“ investiert. Mit dem Kompromiss kann ich gut leben. ;-)

Gruß,
FlipFlopFliege

Viele weitere Bilder findet ihr unter diesem Flickr Album. Danke schön für den Test und den direkten Vergleich zur Intel Version erhaltet ihr auch bald!

Technische Daten

Prozessor AMD Fusion E-350 Prozessor (Dual-Core) 1,6 GHz, 1 MB Cache, 18 Watt TDP
Chipsatz AMD A50M
Arbeitsspeicher 8 GB DDR3-1333 SO-DIMM, DIMM1: Kingston KVR1333D3S9/4G,
DIMM2: Samsung M471B5273CH0-CH9
Festplatte Seagate Momentus Thin 320GB 7200rpm, SATA II (ST320LT023/ST320LT007)
Display 29,5 cm (11,6″) 16:9 HD LED Dispaly 1.366 x 768 Pixel 200 nit, 300:1 Kontrast
matt, Hersteller LEN40D1; B116XW03, 0.3 MP High Sensitivity Webcam
Grafik AMD Radeon HD 6310 Grafik Shared VRAM, HDMI, VGA
Sound High Definition (HD) Audio, Conexant CX20582-11Z Codec, 2 Lautsprecher,
Integriertes Mikrofon, Combo-Anschluss Mic-IN/Kopfhörer-OUT
Kommunikation 1×1 11b/g/n Wireless LAN PCI Express Half Mini Card Adapter, Gigabit
LAN (10/100/1000 Mbit/s), Bluetooth, UMTS Ready
Schnittstellen 3x USB2.0 (1x powered),VGA, HDMI, Line-Out / Kopfhörerausgang, RJ45
LAN, Kensington Lock
Card Reader 4-in-1 Cardreader (SD, MMC, MS, MS pro)
Eingabekomponenten TrackPoint & Multi-Touch TouchPad, Keyboard in neuem Design
Akku 6-Zellen Lio-Ion mit Zellen von Sanyo, hergestellt am 14.06.2011, bis zu 8,4 Stunden
Betriebsdauer, vorgesehene Kapazität 62,16Wh, vorhanden 63,83Wh
Netzteil 65W, 20V
Betriebssystem DOS, installiert ist Windows 7 Pro 64Bit und SP1
Abmessungen (B x H x T) 289,6 x 23,5 x 208 mm
Gewicht 1,5 kg (Herstellerangabe), gewogen 1558g (ink. Akku), Akku selbst wiegt 321g
Lieferumfang Notebook, Netzteil
Herstellergarantie/-service 12 Monate Bring-In

  • http://twitter.com/miweru Michael

    Netter Test. Schade nur, dass ich ihn schon vor einigen Tagen gelesen habe (war natürlich von dir).
    Hatte mich auf einen neuen gefreut..
    Aber trotzdem, Danke für die Arbeit, die du dir gemacht hast.

  • Maik

    Hallo

    Toller und ausführlicher Test.
    Leider erfüllt das Gerät für mich ein völliges KO Kriterium nicht, da es kein USB3 hat. Ansonsten wäre es ideal gewesen.

  • NAVI

    Habe meinen seit Samstag :)
    Super zufrieden. Bie mir passiert das mit der Fn Taste nicht nach dem Ruhezustand !

  • Anonymous

    Dankeschön für den Test, trotzdem bleiben für mich noch 2 Fragen offen:

    1) Reicht die Power aus für Spiele wie Counter-Strike (das hat Balazs ja schon für die Intel Variante bestätigt) und
    2) Die eingebaute Festplatte ist ja so ne Slim mit nur 7mm Dicke. Ist da ein Spielraum um auch eine normale 9mm einzubauen?

    • FlipFlipFliege

      Hi,
      die Spielepower kannst du bei Youtube nachgucken. Einfach nach Spieletests der E-350 suchen.
      Zum Austausch der Festplatte kann ich nichts sagen. Was willst du denn verbauen?

      FlipFlopFliege

    • http://twitter.com/miweru Michael

      Es passt keine 9mm rein.
      Man braucht etwas mit 7mm.
      Man kann aber bestimmte SSDs auf 7 mm verkleinern.

      • Anonymous

        Das ist schade, weil ich eine 9mm SSD zu hause liegen habe, die man leider nicht verkleinern kann.

        • http://twitter.com/miweru Michael

          Eventuell kann man auch etwas umbauen, aber dann riskiert man unter Unständen die Garantie.
          Das ging zumindest beim großen Bruder X220

  • Novocain

    Super Artikel hier und da nen paar Macken aber guter Test und nett geschrieben!

  • Wurst

    Kein HD Display, wenn ich richtig gelesen habe… Schade…

    • FlipFlipFliege

      Wurst, nenn mir bitte ein Notebook mit 11,6″ das eine höhere Auflösung als 1366×768 hat! 720p kann man wunderbar wiedergeben über das Display und es ist für die Preisklasse absolut zufriedenstellend.

    • Frankie

      Das wichtigste ist doch, dass wir von den nervigen 1024 × 600 Pixel wegkommen. Mit den 1366×768 Pixeln meines S205 kann ich sehr gut arbeiten.

  • Hanswurst

    Das ist mal ein vernünftiger, ausführlicher Test zu dem interessantesten Netbook auf dem Markt, bezeichnenderweise ist es ein Lesertest! Vielen Dank dafür, auch für die tolle Bildergalerie!

  • http://twitter.com/useless7 David F

    Mein zweiter Battery Eater Test ist mitlerweile durch. Mein X121e (AMD) schafft zwischen 209 (Battery Eater Classic, volle Leistung/Helligkeit, WLAN) und 705 Minuten (Battery Eater Idle, alle Energiesparoptionen, minimale Helligkeit, ohne WLAN).
    Den “Reader’s Test” und einen kleinen Feldversuch (Mit DVBViewer TV über einen externen Monitor gucken) werde ich auch noch mal machen.

  • Shadowthe2nd

    Endlich ein mattes Display.
    Nun besitze ich allerdings ein Lenovo IdeaPad s205 und bin recht zufrieden bis auf das Spiegelnde Display. Ansonsten wäre dieses Teil hier mein kaufkandidat Nr. 1 .

    Schöne Testbeschreibung übrigens.

  • FlipFlipFliege

    Die Treiberporbleme mit dem Touchpad wurden gelöst.
    http://thinkpad-forum.de/threads/120560-X121e-Touchpad-Ultranav-macht-%C3%84rger-