Asus U36SD Test beweist mit 9 Stunden Laufzeit und guter Leistung Stärke

Asus stellt schon seit geraumer Zeit gute Notebooks her, hat aber bisher wenig in die Richtung von dünnen und leistungsfähigen Geräten gezeigt, wie wir sie schon von der Sony Z Serie oder dem Macbook Air kennen. Das Asus U36SD macht hingegen fast alles richtig und zeigt vor allem durch gute Laufzeit und schneller Hardware Stärke. Wir waren von dem Gerät begeistert und hoffen das der Preis auch bald etwas sinkt, denn es ist nun auch schon ein paar Monate auf dem Markt.

Das Asus U36SD wirkt auf den ersten Blick nicht besonders schlank oder herrausragend, aber die Äußere Oberfläche ist mit einem matten Material überzogen, das die Fingerabdrücke abwehrt und es nimmt auch schnell die Temperatur der Umgebung auf, da wohl auch viel Metal verwendet wurde. Die Unterseite bietet leider nur schnellen Zugriff auf den Arbeitsspeicher. Um die Festplatte in der günstigeren Version auf eine SSD auf zu rüsten, oder andere Änderungen vor zu nehmen muss man ein paar Schrauben mehr entfernen, wie ihr in unserem Video hier gut sehen könnt.

Der Intel Core i5-2410M Prozessor und Nvidia GT 520M Grafikchip bieten für die mehrheit der Programme genug Leistung. Zudem ist die Optimus Technik eingebaut, die verhindert, dass zu viel Strom verbraucht wird, denn nur bei bestimmten Anwendungen wird der Grafikchip auch tatsächlich eingeschaltet. In unseren zwei Wochen mit dem Notebook haben wir somit fast nie den Lüfter hören können, da wohl nur so wenig Abhitze erzeugt wurde, dass keine aktive Kühlung nötig war. Nur bei mehreren Flash Videos im Browser, über 30 Tabs und zusätzlich noch parallele Downloads und eine offene Skype Session liesen den Lüfter kurz wirbeln, wobei auch nicht ständig.

Von Innen sieht man gleich das spieglende 13,3 Zoll Display mit 1366×768 Pixel Auflösung und den spiegelnden Rahmen drum herum. Leider gibt es nicht sehr viele Helligkeitseinstellungen, weshalb auch in einem dunklen Zimmer, das Bild noch recht hell erscheint. Dafür ist es auch im freien wunderbar sichtbar, wenn man die Spiegelungen nicht beachtet. Ansonsten ist das Keyboard und das drum herum komplett matt und angeblich mit einer seidenartigen Nanobeschichtung versehen. Zu spüren ist nur das die Tasten angenehm weit auseinander liegen und auch alle gut positioniert sind, wobei die zwei Shift Tasten ruhig die standard Größe hätten bekommen können. Die Tastatur ist nicht zu laut, wobei sie doch klar hörbar ist wenn man schneller tippt. Das Touchpad hat uns leider nicht wirklich überzeugt, denn es scheint keine bereits bekannten Multitouch Eingaben richtig aus zu führen. Scrollen kann man nur an den Rändern und das auch nicht zu präzise. Zoomen scheint allerdings mit zwei Fingern ganz gut zu funktionieren.  Der Anschalter  lässt sich gut drücken, hat aber ein viel zu helles blaues LED bekommen, welches im Dunkeln doch stark stört.

In der Leistung ist das Asus ganz ordentlich für ein so dünnes und leichtes Notebook. In 3D Mark 06 hat es 5360 Punkte erreicht. 3D Markt 2011 ergab 620 Punkte. PC Mark 7 hat 1840 Punkte ergeben. In wahren Szenario wie Far Cry 2 waren 46 FPS möglich und war somit flüssig spielbar.

Die Akkulaufzeit war zuerst unglaubwürdig, aber wir haben mehrmalig über 7 Stunden erreicht bei mittlerer Helligkeit und Wlan Einsatz. Um genau zu sein haben wir mit minimaler Helligkeit sogar 9 Stunden und 12 Minuten geschaft, während wir im Web gearbeitet haben. Wenn man einen Film mit Kopfhörern anschaut sind immer noch 7 Stunden durchaus möglich. Die integrierten Lautsprecher klingen leider etwas blechern, weshalb man diese am besten nicht sehr lange benutzen sollte. Um eine Stunde wurde die Laufzeit allerdings hier kürzer, wenn man Musik gehört hat.

 

Das Hochfahren war in unter 30 Sekunden fertig, was der schnellen Intel SSD mit 160GB zu verdanken ist. Sie ist in 2x 65GB aufgeteilt, mehr hat man nicht zur verfügung. Übertragungsraten von 40MB/Sekunde von einer Partition auf die andere sind die Regel. Warten muss man bei diesem Notebook also fast nie, außer ein Programm muss wirklich viele einzelne Dateien laden.

Die Webcam liefert akzeptable Bilder, auch bei nur sehr wenig Licht. Das eingebaute Mikrofon ist gut genug um auch von 5 Meter Entfernung noch ein gut verständlichen Ton liefern zu können in Skype. Chatten macht somit Spaß, soweit man über die schlechte Lautsprecher hinwegsieht.

Fazit

Wir können das Asus U36SD jedem empfehlen, der ein Notebook mit langer Laufzeit und flüsterleisen Betrieb sucht. Auch Gelegenheits spieler oder Grafiker werden mit dem Gerät zufrieden sein, wobei der schlechte Blickwinkel und spiegelnde Bildschirm leider eine kontrollierte Umgebung erfordern. Mit USB 3.0 ist man auch für die Zukunft etwas gerüstet. Leider sind die Lautsprecher recht schlecht und das Touchpad erhält hoffentlich bald ein Software Update. Wie man aber lesen kann, überwiegen die Vorteile stark und nur der Preis zwischen 750 und 1100 Euro sind noch eventuell abschreckend.

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